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Der Sozialpsychiatrische Dienst
Neuer Standort
Das Gesundheitsamt des Regionalverbands hat Anfang Juni seinen neuen Standort in der Konrad-Zuse-Straße 9b, 66115 Saarbrücken auf den Saarterrassen in Saarbrücken-Burbach bezogen. Die Telefonnummern haben sich dadurch nicht geändert.
Eine Karte zur Anfahrt zum neuen Gesundheitsamt finden Sie hier.
Psychische Belastungen, Krisen und psychische Erkrankungen können jeden Menschen treffen. Sie können den Alltag, Beziehungen oder das Berufsleben erheblich beeinträchtigen. Oft ist unklar, welche Unterstützung die richtige ist oder an wen man sich wenden kann. Der Sozialpsychiatrische Dienst des Regionalverbandes Saarbrücken berät Erwachsene im Alter von 18 bis 64 Jahren mit psychischen Belastungen oder psychischen Erkrankungen sowie deren soziales Umfeld. Gemeinsam mit Ihnen klären wir Ihren Unterstützungsbedarf, überlegen die nächsten Schritte und unterstützen dabei, passende Hilfen zu finden. Auch stimmen wir uns, wenn Sie es wünschen, mit den beteiligten Stellen ab.
Die Beratung kann telefonisch, per Mail, persönlich in unseren Räumlichkeiten oder, wenn es sinnvoll ist, auch bei Ihnen zu Hause stattfinden. Darüber hinaus bieten wir mit unserem „Walk & Talk" in Dudweiler die Möglichkeit, bei einem gemeinsamen Spaziergang ins Gespräch zu kommen. Manche Menschen empfinden diese Form der Beratung als angenehmer als ein Gespräch im Büro.
Unsere Beratung ist kostenlos und vertraulich. Sie erfolgt grundsätzlich freiwillig, ausgenommen von Freiwilligkeit ist eine Eigen- oder Fremdgefährdung.
Wenn Sie älter als 64 Jahre sind, wenden Sie sich bitte an die Beratungsstelle für Senioren und Menschen mit Behinderung.
Der Sozialpsychiatrische Dienst arbeitet im regionalen psychiatrischen Hilfesystem eng mit verschiedenen Einrichtungen und Angeboten zusammen. Die Psychiatriekommission des Regionalverbandes Saarbrücken unterstützt diese Vernetzung und trägt dazu bei, die psychiatrische Versorgung in der Region kontinuierlich weiterzuentwickeln.
"Manchmal zeigt sich der Weg erst, wenn man anfängt, ihn zu gehen.“
(Paulo Coelho)
Wenn Sie oder eine andere Person unmittelbar gefährdet sind, wählen Sie bitte den Notruf 112 oder wenden Sie sich an die zuständige psychiatrische Notaufnahme. Der Sozialpsychiatrische Dienst ist nur in den Dienstzeiten erreichbar.
Sie müssen mit Ihren Sorgen nicht alleine bleiben. Wir sind für Sie da, wenn …
- Sie sich psychisch belastet fühlen
- Sie sich in einer psychischen Krisen- oder Notsituation befinden oder nicht mehr weiterwissen
- Sie unter Ängsten, Depressionen oder einer anderen psychischen Erkrankung leiden
- Sie erschöpft sind oder das Gefühl haben, den Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein
- Sie Dinge wahrnehmen (hören, sehen, spüren, …), die andere nicht so erleben
- Sie Suchtprobleme haben
- persönliche oder soziale Schwierigkeiten Sie stark belasten
- Sie Rat rund um seelische Gesundheit suchen
- Sie verzweifelt sind oder das Gefühl haben, so nicht mehr weiterleben zu wollen.
Sie müssen nicht abwarten, bis sich Ihre Situation verschlimmert. Auch wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihr Anliegen zu uns passt, können Sie sich jederzeit an uns wenden.
Was passiert, wenn ich Kontakt aufnehme?
Sie nehmen Kontakt mit uns auf. Wir hören Ihnen zu und verschaffen uns gemeinsam einen Überblick über Ihre Situation. Gemeinsam überlegen wir, welche Unterstützung für Sie hilfreich sein kann. Wir besprechen mit Ihnen die nächsten Schritte und unterstützen Sie dabei, passende Hilfen zu finden.
Wenn Sie es wünschen und mehrere Stellen beteiligt sind, stimmen wir das weitere Vorgehen gemeinsam mit Ihnen ab.
Wie beraten wir?
- telefonisch
- persönlich in unseren Räumlichkeiten
- bei Bedarf auch bei Ihnen zu Hause
- per E-Mail
- kostenlos, vertraulich und freiwillig (ausgenommen von der Freiwilligkeit sind Eigen- und Fremdgefährdung)
Sie machen sich Sorgen um einen Menschen in Ihrem Umfeld? Vielleicht wirkt die Person verändert, zieht sich zurück oder verhält sich anders als gewohnt. Oft ist es nicht leicht einzuschätzen, ob Hilfe notwendig ist oder wie man das Gespräch suchen kann.
Auch wenn die betroffene Person selbst (noch) keine Hilfe möchte, können Sie sich an uns wenden. Sie müssen die Situation nicht alleine einschätzen. Gemeinsam überlegen wir, welche Unterstützung sinnvoll sein kann und welche nächsten Schritte möglich sind.
Wann können Sie sich an uns wenden?
Zum Beispiel, wenn eine Person
- sich stark zurückzieht,
- ungewöhnlich niedergeschlagen oder ängstlich wirkt,
- mit Personen spricht, die Sie selbst nicht wahrnehmen können,
- ihren Alltag kaum noch bewältigt,
- Alkohol oder andere Suchtmittel zunehmend konsumiert,
- sich selbst vernachlässigt,
- nach einem Klinikaufenthalt Unterstützung benötigt,
- oder Sie einfach das Gefühl haben, dass etwas nicht stimmt.
Was können Sie tun?
Nicht jede Situation lässt sich alleine lösen. Es ist in Ordnung, sich selbst beraten zu lassen.
Wenn Sie selbst mit der betroffenen Person sprechen möchten, suchen Sie das Gespräch in einer ruhigen Situation. Hören Sie zu, ohne zu bewerten oder unter Druck zu setzen. Ermutigen Sie die Person, Unterstützung anzunehmen. Achten Sie auch auf Ihre eigenen Grenzen.
Wie können wir Sie unterstützen?
Wir hören Ihnen zu und nehmen Ihre Sorgen ernst. Gemeinsam mit Ihnen schätzen wir die Situation ein und überlegen, welche Unterstützung hilfreich sein kann. Wir beraten Sie zu weiteren Möglichkeiten, informieren über geeignete Hilfsangebote und stimmen, wenn dies erforderlich ist und die betroffene Person zustimmt, das weitere Vorgehen mit den beteiligten Stellen ab.
Unsere Mitarbeitenden unterliegen der Schweigepflicht. Deshalb dürfen wir ohne Einverständnis der betroffenen Person grundsätzlich keine Auskünfte über deren persönliche Situation oder den Beratungsverlauf geben.
Ihre Hinweise und Beobachtungen können Sie uns jedoch jederzeit mitteilen. Wir beziehen diese, soweit dies rechtlich zulässig und erforderlich ist, in unsere fachliche Einschätzung ein.
Auch wenn Sie unsicher sind, ob Sie bei uns richtig sind oder ob tatsächlich eine psychische Erkrankung vorliegt, können Sie sich jederzeit an uns wenden. Gemeinsam klären wir, wie wir Sie und die betroffene Person bestmöglich unterstützen können.
Was tun in einer akuten Notfallsituation?
Besteht eine unmittelbare Gefahr für die betroffene Person oder andere, wählen Sie bitte den Notruf 112 oder wenden Sie sich an die zuständige psychiatrische Notaufnahme.
Wir beraten und unterstützen Fachkräfte bei Fragen zu psychischen Erkrankungen, Krisensituationen und passenden Hilfsangeboten. Gemeinsam mit Ihnen schätzen wir die Situation ein, stimmen das weitere Vorgehen ab und vermitteln bei Bedarf in das regionale Hilfenetz.
Mögliche Anliegen:
- Fachliche Beratung
- Fallbesprechungen (unter Beachtung des Datenschutzes)
- Einschätzung von Krisensituationen
- Zusammenarbeit und Abstimmung im Einzelfall
- Vermittlung geeigneter Unterstützungsangebote
- Informationen über regionale Hilfen
Regionale Psychiatriekommission
Der Sozialpsychiatrische Dienst koordiniert die Psychiatriekommission des Regionalverbandes Saarbrücken.
In diesem regionalen Netzwerk arbeiten Einrichtungen und Dienste der psychiatrischen Versorgung, der Eingliederungshilfe, der Suchthilfe, der Selbsthilfe sowie weitere Akteurinnen und Akteure zusammen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Angebote zu stärken, die Versorgungsstrukturen weiterzuentwickeln und die Hilfen für Menschen mit psychischen Erkrankungen besser aufeinander abzustimmen.
Bei Fragen zur Regionalen Psychiatriekommission oder zu einer Mitarbeit im Netzwerk können Sie sich gerne per Mail an uns wenden.

Wie erreichen Sie uns
Sekretariat
Fon 0681 506-5362
Servicenummer
Fon 0681 506-5332
E-Mail schreiben

Wann erreichen Sie uns
Montag bis Mittwoch
8.30 - 12.00 Uhr und
13.30 - 15.00 Uhr
Donnerstag
08:30 – 12.00 Uhr und
13.30 - 17.30 Uhr
Freitag
8.30 - 12.00 Uhr

Wo erreichen Sie uns
Konrad-Zuse-Straße 9b
66115 Saarbrücken
Nebenstellen:
Dudogalerie
Am Markt 1
66125 Saarbrücken
Merkurhaus
Bismarckstraße 7
66333 Völklingen
Wo erreichen Sie uns noch
Zusätzlich zu unseren Dienstorten in Alt-Saarbrücken, Saarbrücken-Dudweiler und Völklingen bieten wir Sprechstunden in Saarbrücken-Burbach, der Irgenhöhe (Saarbrücken-Güdingen) und Püttlingen an.
Gemeinwesenarbeit Burbach
Burbacher Markt 1
66115 Saarbrücken
Die Sprechstunde findet jeden 2. Dienstag im Monat von 14 bis 16 Uhr statt.
Um vorherige Terminvereinbarung wird gebeten unter 0681 506-5476, Herr Adnan Adel
Café Irgenhöh' (PÄDSAK Parterre)
Irgenhöhe 26
66119 Saarbrücken
Jeden 2. Donnerstag im Monat von 10 bis 12 Uhr.
Um vorherige Terminvereinbarung wird gebeten unter 0681 506-5349, Frau Aline Gurschke
Seniorenberatung Püttlingen
Rathausplatz 1
66346 Püttlingen
Die Sprechstunde findet jeden 2. Dienstag im Monat von 08 bis 12 Uhr statt.
Um vorherige Terminvereinbarung wird gebeten unter 0681 506-5352, Frau Sarah Sørensen
Walk and Talk

Die Mitarbeiterinnen des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Nebenstelle Dudweiler laden alle interessierten Bürger*innen regelmäßig zu einer Runde durch den Stadtpark in Dudweiler ein.
Die Idee ist im Grunde simpel.
Wer Lust hat mitzukommen, wird erwartet:
- jeden 2. und 4. Mittwoch
- um 13.00 Uhr
- am Anfang der Klosterstraße, (gegenüber Hausnr. 35)
66125 Saarbrücken-Dudweiler
Viel zu beachten gibt es nicht. Nur auf wettergerechte Kleidung sollte geachtet werden - wir gehen bei Wind und Wetter. Wie schnell, wie langsam oder wie weit wir dabei unterwegs sind, richtet sich nach der Gruppe.
Wer sich ermuntern lässt, gemeinsam ein bisschen frische Luft zu schnappen und vielleicht auch ein nettes, unverbindliches Gespräch zu führen, der ist hier goldrichtig. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; wir laufen, auch wenn wir nur zu zweit sind. Mehr Infos finden sie im Walk´n´Talk Flyer.
Was ich für mich tun kann
Manchmal können schon kleine Schritte helfen, das eigene Wohlbefinden zu stärken oder eine belastende Situation etwas zu erleichtern. Nicht jede Idee passt für jede Person, probieren Sie aus, was Ihnen guttut. All die genannten Ideen ersetzen keine Behandlung, können aber im Alltag eine hilfreiche Unterstützung sein.
Wenn Sie merken, dass die Belastung anhält oder zunimmt, sind wir gerne für Sie da.
Warum hilft Bewegung?
Bewegung kann Anspannung reduzieren, den Kopf freier machen und das allgemeine Wohlbefinden fördern. Dabei geht es nicht um sportliche Höchstleistungen, oft reichen schon kleine Schritte.
Ideen:
- Ein kurzer Spaziergang
- Fahrrad fahren
- Gartenarbeit
- leichtes Dehnen oder Gymnastik
- Treppen statt Aufzug nehmen
Schon 10 bis 15 Minuten Bewegung können ein guter Anfang sein.
Warum ist Schlaf wichtig?
Erholsamer Schlaf unterstützt Körper und Psyche. Belastungen können den Schlaf beeinflussen, kleine Veränderungen im Alltag können manchmal helfen.
Tipps:
- Möglichst regelmäßige Schlafzeiten
- Bildschirmzeit vor dem Schlafengehen reduzieren
- Ein ruhiges Abendritual entwickeln
- Nicht stundenlang wach im Bett liegen, lieber kurz aufstehen und später wieder hinlegen
- Kaffee oder Energydrinks am Abend möglichst vermeiden
Warum hilft Tagesstruktur?
Viele psychische Erkrankungen verschlechtern sich ohne Tagesstruktur. Ein geregelter Tagesablauf kann Orientierung geben und den Alltag überschaubarer machen.
Ideen:
- Jeden Tag ungefähr zur selben Zeit aufstehen
- regelmäßig essen
- kleine erreichbare Tagesziele setzen
- einen Kalender oder Wochenplan nutzen
- Pausen bewusst einplanen
Warum sind Kontakte wichtig?
Gespräche und Begegnungen können entlasten. Oft hilft schon das Gefühl, nicht allein zu sein.
- eine vertraute Person anrufen
- eine Nachricht schreiben, wenn ein Anruf schwerfällt
- gemeinsam einen Kaffee trinken
- eine Selbsthilfegruppe besuchen
- einen Spaziergang verabreden
Warum ist regelmäßiges essen wichtig?
Regelmäßiges Essen hilft vielen Menschen dabei, Energie und Konzentration zu erhalten.
Ideen:
- ausreichend trinken
- regelmäßig essen
- Obst oder Gemüse in den Tag einbauen
- kleine Mahlzeiten sind oft besser als gar nichts
- nicht zu streng mit sich selbst sein
Wenn wir unter Stress stehen oder uns psychisch belastet fühlen, reagiert unser Körper. Gedanken kreisen, der Atem wird flacher und es fällt schwer abzuschalten. Kleine Übungen können dabei helfen, einen Moment innezuhalten, den Blick wieder auf den Augenblick zu richten und etwas zur Ruhe zu finden.
Kleine Übung für zwischendurch:
3-2-1-Übung
Nennen Sie laut oder gedanklich
- drei Dinge, die Sie sehen, drei Dinge, die Sie hören, drei Dinge, die Sie fühlen
- zwei Dinge, die Sie sehen, zwei Dinge, die Sie hören, zwei Dinge, die Sie fühlen
- ein Ding, das Sie sehen, ein Ding, das Sie hören, ein Ding, das Sie fühlen.
Diese Übung kann helfen, den Blick wieder auf den Moment zu richten.
Weitere Ideen:
- ruhig ein- und ausatmen
- länger aus- als einatmen
- eine Tasse Tee bewusst genießen
- einen kurzen Spaziergang machen
- Entspannungsmusik hören
Wenn sich Gedanken ständig im Kreis drehen, kann es helfen, sie aufzuschreiben.
Möglichkeiten:
- Gedanken notieren
- sich bewusst eine „Grübelzeit“ von 15 Minuten am Tag nehmen
- eine Prioritätenliste erstellen
- sich fragen, was ist jetzt der nächste kleine Schritt?
- sprechen Sie zum Unterbrechen des Gedankenkarussels laut: „Ich atme ein, ich atme aus, ich lasse los“
In belastenden Zeiten fällt es oft schwer, das wahrzunehmen, was guttut oder Halt gibt. Dabei können gerade kleine Kraftquellen helfen, mit schwierigen Situationen besser umzugehen.
Fragen, die helfen könnten:
- Was hat mir früher gutgetan?
- Wer tut mir gut? Wer gibt mir Kraft?
- Worauf freue ich mich?
- Welche Orte tun mir gut?
- Was gelingt mir trotz der Belastung?
Manchmal hilft es, diese Antworten aufzuschreiben und sichtbar aufzubewahren.
In belastenden Zeiten fällt es oft schwer, das wahrzunehmen, was guttut oder Halt gibt. Dabei können gerade kleine Kraftquellen helfen, mit schwierigen Situationen besser umzugehen.
Fragen, die helfen könnten:
- Was hat mir früher gutgetan?
- Wer tut mir gut? Wer gibt mir Kraft?
- Worauf freue ich mich?
- Welche Orte tun mir gut?
- Was gelingt mir trotz der Belastung?
Manchmal hilft es, diese Antworten aufzuschreiben und sichtbar aufzubewahren.
Sie können eine Krisen- und Notfallkarte erstellen und bei sich tragen.
Sie könnte folgende Punkte enthalten:
- Das hilft mir in einer Krise
- Diese Personen kann ich anrufen
- mein Arzt / meine Ärztin
- meine Therapeutin / Mein Therapeut
- Medikamente
- meine persönlichen Warnzeichen
Sie müssen mit Ihren Sorgen nicht alleine bleiben.
Melden Sie sich gerne bei uns,
- wenn Sie sich psychisch belastet fühlen,
- wenn Sie ihren Alltag kaum noch bewältigen können,
- wenn Sie sich Sorgen um einen nahestehenden Menschen machen,
- oder auch dann, wenn Sie einfach nicht wissen, an wen Sie sich wenden können.
Je früher Unterstützung erfolgt, desto besser können gemeinsam passende Lösungen gefunden werden.
Sie müssen nicht abwarten, bis es "schlimm genug" ist. Melden Sie sich gerne bei uns.
Jeder Mensch erlebt Krisen unterschiedlich. Je früher Warnzeichen erkannt werden, desto eher kann Unterstützung hilfreich sein.
Überlegen Sie:
Bei mir beginnt eine Krise häufig mit…
- schlechtem Schlaf
- Rückzug
- Gereiztheit
- Anspannung
- Grübeln
- Konzentrationsproblemen
- verstärktem Alkohol- oder Medikamentenkonsum
- ...
- ...
Hilfsmaterialien
Die nachfolgenden Materialien können Sie dabei unterstützen, Ihren Alltag zu strukturieren, Warnzeichen frühzeitig zu erkennen und sich auf belastende Situationen vorzubereiten. Alle Vorlagen dienen als Anregung und können individuell an Ihre persönliche Situation, Ihre Bedürfnisse und Ihre Lebensumstände angepasst werden. Es ist nicht erforderlich, alle Dokumente zu nutzen. Wählen Sie die Materialien aus, die für Sie hilfreich sind, und ergänzen oder verändern Sie diese nach Ihren eigenen Vorstellungen. Viele Menschen empfinden es zudem als hilfreich, die ausgefüllten Unterlagen gemeinsam mit einer vertrauten Person oder einer Fachkraft zu besprechen und regelmäßig zu aktualisieren.
Häufige Fragen
- Kostet die Beratung etwas? Nein.
- Brauche ich eine Überweisung? Nein.
- Kann ich anonym anrufen? Ja, für eine erste Beratung.
- Kommen Sie auch zu mir nach Hause? Ja, wenn dies sinnvoll ist.
- Muss ich psychisch erkrankt sein? Nein. Auch bei seelischen Belastungen oder Unsicherheiten können Sie sich an uns wenden.
- Kann ich auch wegen einer anderen Person anrufen? Ja, Sie können sich an uns wenden, wenn Sie sich Sorgen um einen Menschen machen.
- Was passiert mit meinen Daten? Wir behandeln Ihre persönlichen Daten vertraulich. Unsere Mitarbeitenden unterliegen der Schweigepflicht. Eine Weitergabe von Informationen erfolgt grundsätzlich nur mit Ihrer Zustimmung oder wenn eine gesetzliche Verpflichtung besteht.