Interkommunale Kooperation

Viele Aufgaben sind nicht mehr nur auf kommunaler Ebene zu beeinflussen oder weisen Auswirkungen über den eigenen Zuständigkeitsbereich hinaus auf. Ziel ist es, durch eine gemeinsame Regionalentwicklung und abgestimmte Planung der zehn Städte und Gemeinden interkommunal und grenzüberschreitend zusammen zu arbeiten, um somit den Ballungsraum Saarbrücken weiterhin als Motor der Entwicklung im Saarland am Laufen zu halten.

Auf dem Gebiet des Regionalverbandes arbeiten die Städte und Gemeinden in unterschiedlichen Zusammensetzungen in Zweckverbänden zusammen. Es gibt Zweckverbände der Kommunen z.B. zu den klassischen Aufgaben der Daseinsvorsorge wie Wasserversorgung und Entsorgung von Abwasser und Abfall, die landesweit organisiert sind.

Die regionalverbandsangehörigen Kommunen haben den Zweckverband Öffentlicher Nahverkehr (ÖPNV) auf dem Gebiet des Regioanlverbandes gegründet, der die Verantwortung vom üblicherweise zuständigen Landkreis, dem Regionalverband, für die Aufgabe übernommen hat. Grundlage ist eine spezielle Regelung im Gesetz über den öffentlichen Personennahverkehr im Saarland. Der Kooperationsrat beim Regionalverband kann ebenfalls Fragen des ÖPNV diskutieren.

Der Regionalverband Saarbrücken ist stellvertretend für seine Städte und Gemeinden Mitglied im  Eurodistrict SaarMoselle, einem grenzüberschreitenden Zweckverband gemeinsam mit den angrenzenden französischen Gemeindeverbänden.

Mit dem Land zusammen bildet der Regionalverband den Zweckverband  Historisches Museum Saar, welches die gesamte Saarregion in ihren Sachzeugnissen sammelt, dokumentiert, erforscht und präsentiert.

Regionalverband Saarbrücken und Landeshauptstadt Saarbrücken sind Mitglieder in der  Tourismuszentrale des Saarlandes, ein gemeinsamer Zweckverband aller Landkreise, des Regionalverbandes, der Landeshauptstadt und des saarländischen Wirtschaftsministeriums.

Völklingen, Großrosseln und der Regionalverband haben den Zweckverband Regionalentwicklung Warndt gegründet, um die europäische Förderung durch das LEADER-Programm noch besser umsetzen zu können.