Die Regionalversammlung hat in ihrer jüngsten Sitzung eine Resolution zur Stärkung der Stahlindustrie sowie zum Erhalt der Standorte und Arbeitsplätze im Regionalverband verabschiedet. Der Antrag der Fraktion Die Linke wurde einstimmig beschlossen.
Die Regionalversammlung unterstützt mit der Resolution ausdrücklich die Kernforderungen der IG Metall zum Erhalt der Stahlindustrie und zum ökologischen Umbau hin zu „grünem Stahl“. Im Mittelpunkt steht dabei die Zukunft der Stahlstandorte Völklingen und Saarbrücken-Burbach, an denen derzeit rund 5.550 Beschäftigte arbeiten.
Zu den Kernforderungen gehören verlässliche politische Rahmenbedingungen für die Transformation der Stahlindustrie. Bereits getroffene politische Zusagen und Vereinbarungen zum CO₂-Emissionshandel sowie zugesagte Fördermittel für den Umbau zu grünem Stahl sollen Bestand haben. Darüber hinaus fordert die Resolution dauerhafte und wirksame Entlastungen bei den Strompreisen für energieintensive Unternehmen. Weitere Punkte sind ein stärkerer Schutz vor Billigimporten und unfairer Konkurrenz aus Asien sowie verbindliche Einsatzquoten für europäischen grünen Stahl. Zudem soll sichergestellt werden, dass Unternehmen, die frühzeitig in die Klimaneutralität investiert haben, dadurch keine Nachteile erfahren. Gleichzeitig weist die Regionalversammlung das Ansinnen der saarländischen AfD zurück, den Umbau der saarländischen Stahlindustrie auf „grünen Stahl“ zu stoppen. Mit der Resolution setzt sie sich damit für den Erhalt der Stahlstandorte und Arbeitsplätze im Regionalverband und zugleich für eine erfolgreiche ökologische Transformation der Branche ein.
Den vollständigen Wortlaut der Resolution können Sie hier online einsehen.

