Das Bauamt des Regionalverbandes führt gemeinsam mit den beauftragten Hand-werksbetrieben während der schulfreien Zeit notwendige Sanierungs- und Umbaumaßnahmen an insgesamt 33 Schulen durch. Hierfür investiert der Regionalverband rund 7 Millionen Euro in seine Gemeinschaftsschulen, Gymnasien, Berufsbildungszentren und Förderschulen. Die unterrichtsfreie Zeit wird insbesondere genutzt, um lärmintensive Arbeiten durchzuführen, die während des regulären Schulbetriebs nur eingeschränkt möglich sind. Ein Teil der Maßnahmen wird sich aufgrund des Umfangs bis in die Herbstferien ziehen. „Als Schulträger kümmern wir uns um mehr Aufenthaltsqualität, Klimaanpassung und energetische Sanierung. Jede dieser Maßnahmen ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder“, so Regionalverbandsdirektorin Dr. Carolin Lehberger.
An den meisten Schulstandorten sind kleinere Modernisierungs- oder Instandsetzungsarbeiten im Gange. Hier stehen vor allem Verbesserungen im Brandschutz, Sonnenschutz und der Raumakustik im Fokus. Ruhige Klassenräume tragen zu einem an-genehmeren Schulalltag bei und fördern die Unterrichtsqualität. Daher werden in den Sommerferien in vier Schulen für rund 450.000 Euro insgesamt etwa 1.300 Quadratmeter Akustik-Decke verbaut. Im gleichen Schritt erhalten die Räume eine energiesparen-de LED-Beleuchtung. Das Thema Hitze wird immer präsenter, auch an den Schulen. Entsprechend werden an der Gemeinschaftsschule Quierschied, dem Schullandheim Oberthal, dem Technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrum II, der Friedrich-Joachim-Stengel-Schule und der Schule am Ludwigsberg entsprechende Sonnenschutzmaßnahmen umgesetzt. Die Kosten belaufen sich auf rund 615.000 Euro.
Auch bei der Neugestaltung der Schulhöfe am Gymnasium am Rothenbühl und dem Deutsch-Französischen Gymnasium in Saarbrücken liegt der Fokus auf einer zukunfts-fähigen Gestaltung mit mehr schattenspendenden Bäumen, entsiegelten Böden und modernen Aufenthaltskonzepten. Am Rothenbühl entsteht ein neuer Innenhof mit Holzterrasse und einer begrünten Pergola. Der Schulhof erhält ein neues Mehrzweckfeld, ein neues Klettergerät sowie neue Sitzgelegenheiten. Dafür sowie in die Renovierung des Eingangsbereichs investiert der Regionalverband rund 1,7 Millionen Euro an diesem Standort. In vergleichbarer Höhe schlägt die Sanierung des Schulhofs am Deutsch-Französischen Gymnasium zu Buche. Für 1,65 Millionen Euro werden neue Spielgeräte und Aufenthaltsbereiche für die unterschiedlichen Altersstufen von Grund-schule bis Oberstufe geschaffen. Neben zusätzlichen Bäumen wird durch Totholzflächen oder auch der unterirdischen Regenwasserzisterne das Thema Ökologie stärker bedacht. Hier schließt auch das Konzept eines „grünen Klassenzimmers“ an, das an beiden Gymnasien Unterricht im Freien ermöglicht und die Schulhofsanierungen in das pädagogische Konzept miteinbinden.

