Im Regionalverband Saarbrücken wurden beim diesjährigen Stadtradeln 440.359 Kilometer zurückgelegt. Dies sind fast 523 Kilometer mehr als im vergangenen Jahr. Insgesamt haben sich 2.710 aktive Teilnehmende in 149 Teams drei Wochen lang an der Kampagne beteiligt.
„Dass wir beim diesjährigen Stadtradeln wieder rund 72 Tonnen CO₂ einsparen konnten, zeigt, wie wirkungsvoll klimafreundliche Mobilität sein kann. Besonders freut mich, dass so viele Schulen dabei waren. Denn es ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche erleben, wie viel Spaß Radfahren macht und wie sie selbst aktiv zum Klimaschutz beitragen können“, so Regionalverbandsdirektorin Dr. Carolin Lehberger.
In der Sonderkategorie Schulradeln konnte insbesondere das Völklinger Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasium mit fast 18.900 zurückgelegten Kilometern glänzen. Dies ist fast die Hälfte der gesamten Kilometer der Mittelstadt Völklingen. Damit kommt die Schule auf Platz zwei im Landesvergleich. Beim Schulradeln im Regionalverband folgen das Otto-Hahn-Gymnasium und die Grundschule Püttlingen-Köllerbach und mit rund 13.500 beziehungsweise fast 14.500 gefahrenen Kilometern.
Püttlingen erradelt die meisten Kilometer pro Kopf
Die meisten Teilnehmenden über alle Altersstufen hinweg kamen in der Landeshauptstadt zusammen. Allein hier sind fast 1.272 Radelnde gemeinsam knapp 230.000 Kilometer gefahren. Wenn man die gefahrenen Kilometer pro Einwohner betrachtet, hat allerdings erneut Püttlingen mit 2,8 Kilometern die Nase vorn. Danach folgt Kleinblittersdorf mit 1,9 Kilometern und Riegelsberg mit rund 1,5 Kilometern pro Einwohner. Mit 51.361 Kilometern wurde die längste Gesamtstrecke im Umland dieses Jahr ebenfalls in Püttlingen erradelt.
In Völklingen kamen die Teilnehmenden auf 37.567 Kilometer. In Riegelsberg wurden von den 161 Radlerinnen und Radlern rund 21.300 Kilometer abgespult. Großrosseln, die kleinste Kommune im Regionalverband, steuerte insgesamt 351 Kilometer bei.
Organisiert wird die Kampagne „Stadtradeln“ auf der Bundesebene durch das Klimabündnis und auf der Landesebene durch das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz. Ziel ist es, das Fahrrad als klimafreundliches Verkehrsmittel zu stärken.

