Gegen Hass und Gewalt

Die Klasse 7.3 der Peter-Wust Schule nahm im April 2018 an einem besonderen Präventionsprojekt des Jugendamts teil: „Hass und Gewalt – ohne mich“.

 An vier Schultagen wurden die Schüler und Schülerinnen über die Facetten des rechtsextremen Gedankenguts und deren Wurzeln in der Vergangenheit aufgeklärt. Sie erhielten Einblicke in die Methoden der Propaganda und erarbeiteten alternative Handlungsmöglichkeiten, um sich vor der Sogwirkung rechtsextremer Gruppierungen zu schützen.

 Doch die Aufklärungsarbeit fand nicht nur theoretisch im Klassenraum statt, sondern auch praktisch: Die Klasse erlebte durch kooperative Lernspiele das Gefühl des Ausgegrenzt-Werdens und wurde so auf die Mechanismen einer negativen Gruppendynamik aufmerksam. Die Schüler und Schülerinnen besuchten zudem die Gedenkstätte Neue Bremm auf dem Gelände des ehemaligen Gestapo-Lagers an der Goldenen Bremm und das Historische Museum Saar am Schloss in Saarbrücken mit seiner Ausstellung über die NS Zeit.

Am Ende des Projekts kamen sehr positive Kommentare von Seiten der Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Natalia, 13, fasste die Eindrücke und Erlebnisse sehr gut zusammen: „Wir haben sehr viel gelernt. Wir haben am Tag an der Goldenen Bremm und auf der Ausstellung im Museum begriffen, was die NS-Zeit bedeutet und was Rechtsextremismus ist und anrichten kann. Ich kann nur sagen: Wir sind als Menschen alle gleich und ich finde unsere multi-kulti Gesellschaft gut.“