2015 Mathewerkstatt

Linda Gerold, die Organisatorin der Werkstatt, erklärt das Konzept:

„Wir wollen mit der freiwilligen Mathewerkstatt zweierlei Dinge erreichen: Auf der einen Seite wollen wir Schüler, die im Hauptfach Mathe Probleme haben, auf spielerische und kooperative Weise fördern. Auf der anderen Seite wollen wir begabte Schüler mit zusätzlichen, anspruchsvolleren Aufgaben mehr fordern, als es im normalen Unterricht möglich ist.

Besonders interessant für unsere Schülerschaft ist die Idee, dass sich Jungs und Mädchen gemischt in Gruppen zusammensetzen und sich gegenseitig helfen und unterstützen. Der anwesende Betreuer begleitet die Schüler als Tutor und Berater und stellt ansprechende Materialien mit verschiedenen Anspruchsniveaus zur Verfügung. Die Schüler arbeiten an Gruppentischen in Teams und helfen sich gegenseitig weiter. Auf lange Sicht werden die Teilnehmer also mehr und mehr ins selbstständige, eigenverantwortliche, als auch ins kooperative Lernen geführt. Sie lernen also zu lernen und zu lehren.

In der Werkstatt stellen wir den Schülern auch das Internet mit hilfreichen Lernprogrammen zur Verfügung. Das Ziel ist, dass sich die Schüler zu Hause auch auf eigene Initiative in solche Lernprogramme einloggen, wenn sie üben wollen, z.B. für eine Klassenarbeit oder sich als Hobby eben gerne mit Mathe beschäftigen.

In Zukunft werden wir die Mathewerkstatt immer weiter ausbauen und mit mehr und mehr Material bestücken. Wir wollen einen großen Fundus mit vielerlei Matheaufgaben und kniffligen Spielen bereitstellen, der für Abwechslung sorgt und alle Sinne anregt. Denn viele Schüler lernen nicht nur durch Schauen und Zuhören, sondern manche müssen Mathe spüren und mit den Händen erfassen oder sie verstehen eine Aufgabe erst mit Hilfe einer praktischen Umsetzung.“

Noah, 6. Klasse: „Ich finde die Mathewerkstatt cool, weil sich die Schüler gegenseitig helfen, statt dass die Lehrer immer alles erklären.“

 Jan-Niklas, 6. Klasse: „Ich möchte da mal hin, weil ich mich in Mathe verbessern will und ich mit Schülern zusammen lernen kann.“