Erfolgreiche Veranstaltung des Vereins Wirtschaftsregion Saarbrücken

100 Teilnehmer diskutierten über Internetausbau in der Region Saarbrücken

Karin Mayer moderierte die Podiumsdiskussion, an der (v.l.) Carsten Falk von der Landeshauptstadt Saarbrücken, Philipp Gross von der Peter Gross Bau Holding GmbH, Thomas Haböck vom Zweckverband eGo Saar, Thorsten Klein von der Inexio GmbH und Bernd Trampert von der VSE Net GmbH teilnahmen

Der Ausbau des Glasfasernetzes ist ein entscheidender Bestandteil, um die Digitalisierung und damit auch das Wirtschaftswachstum in der Region voran zu treiben. Hierüber waren sich die rund 100 Teilnehmer der Veranstaltung „Hier liegt doch schon Kabel – Fragen und Antworten zum Internetausbau“, die von der Wirtschaftsregion Saarbrücken e.V. veranstaltet wurde, einig.

Akteure aus Politik, Wirtschaft und Netzanbieter diskutierten kontrovers unter reger Publikumsbeteiligung die Hemmnisse beim Glasfaserausbau. Bis zum Jahresende will das Saarland die flächendeckende Versorgung mit 50 Mbit pro Sekunde schaffen. Dafür müssen noch 300 Kilometer Glasfaserkabel verlegt werden. 50 Mbit sind aber nur eine Zwischenstufe – mit Glasfaseranschluss bis ans Haus sind Übertragungsraten von 1.000 Mbit oder einem Gigabit möglich. Es zeigte sich, dass noch viele Hürden bei diesem Vorhaben überwunden werden müssen: die Frage nach einem geregelten Netzzugang, komplexe Genehmigungsverfahren der Kommunen oder Mangel an Fachkräften bei den Bauträgern sind nur drei Aspekte, die den Ausbau hemmen.

Die Beteiligten des Podiums schlossen mit dem Konsens, künftig enger zusammen arbeiten zu wollen, um den Ausbau von Glasfaser schneller voranzubringen. „Mit diesem Konsens haben wir als Veranstalter unser Ziel an diesem Abend erreicht: Unternehmen, Netzbetreiber und Kommunen zusammenzubringen und auf die Dringlichkeit des Themas aus Sicht der Wirtschaft hinzuweisen“, so Dirk Frank, Vorstandsmitglied der Wirtschaftsregion Saarbrücken e.V. und als Geschäftsführer des Softwareunternehmens IANEO Solutions selbst Betroffener. Die Veranstaltung war die erste, die die Mitglieder des noch jungen Vereins WiRs e. V. gemeinschaftlich und auf Ehrenamtsbasis organisiert haben. „Wir freuen uns, dass so viele Interessenten unserer Einladung gefolgt sind“, so Dirk Frank weiter. Regionalverbandsdirektor Peter Gillo und die Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz, beide Mitinitiatoren des Vereins, schätzen den Schulterschluss von Unternehmen mit den Verwaltungen und der Politik. Gemeinsam gelinge es, die Region weiter voranzubringen.

Über den Verein: Der Verein Wirtschaftsregion Saarbrücken e.V. versteht sich als Kontaktstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung, Kreditwirtschaft und Politik. Er ist Impulsgeber für die positive Entwicklung und zukunftsorientierte Gestaltung unserer Region. Die primäre Aufgabe des Vereins besteht darin, Zukunftsfähigkeit und Wirtschaftskraft unserer Region zu stärken. Er will einen Beitrag dazu leisten, den gesellschaftlichen Wohlstand zu sichern und weiter auszubauen. www.wirtschaftsregion-saarbruecken.de