Armin Weppernig wird neuer Jugendamtsleiter

Bisheriger Leiter des Sozialen Dienstes ist ab sofort Fachdienstleiter

Nach dem Beschluss der Regionalversammlung hat Regionalverbandsdirektor Peter Gillo die Stelle des Fachdienstleiters für das Jugendamt des Regionalverbandes an Armin Weppernig übertragen. Dieser war seit 2010 stellvertretender Fachdienstleiter und bereits seit 2001 in Führungspositionen im Jugendamt tätig, zunächst als Leiter des Sachgebietes Jugendpflege in der Abteilung Jugendarbeit, dann ab Juni 2003 als Leiter der Abteilung Jugendhilfeplanung und seit Dezember 2010 als Leiter des Sozialen Dienstes. In dieser Zeit wurden u.a. die Sozialraumorientierung des Sozialen Dienstes eingeführt und stetig ausgebaut, das Instrument des Familienrates installiert und die Auswirkungen der Flüchtlingskrise mit der damit einhergehenden Betreuung unbegleiteter minderjähriger Ausländer gemeistert. Der 57-Jährige hat Sozialarbeit an den Fachhochschulen Saarbrücken und Frankfurt a.M. studiert und zusätzlich berufsbegleitend 2013 einen Abschluss als Geprüfter Sozialmanager an der Deutschen Akademie für Management erworben.

Die Neubesetzung der Stelle war nötig geworden, nachdem der Regionalverband nach dem plötzlichen und unerwarteten Tod des Dezernenten Werner Jenal die drei Dezernate neu zugeschnitten und der damaligen Leiterin des Jugendamtes, Petra Spoo-Ludwig, zum 1. Dezember 2017 das neue Dezernat für Jugend, Arbeit und Soziales übertragen hatte. Armin Weppernig übernimmt jetzt die Leitung des Jugendamtes mit seinen rund 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Jugendamt des Regionalverbandes ist für alle zehn regionalverbandsangehörigen Städte und Gemeinden zuständig. Es unterstützt Eltern bei der Erziehung, Betreuung und Bildung von Kindern und Jugendlichen. Dabei setzt es auf vorbeugende, familienunterstützende Angebote, die dazu beitragen, positive Lebensbedingungen für Familien zu schaffen. Das Aufgabenspektrum reicht von der Organisation einer qualitätsvollen Kinderbetreuung über die Erziehungsberatung und den Schutz des Kindeswohls bis hin zur Förderung von Angeboten für Jugendliche und zur Schaffung einer kinder- und familienfreundlichen Umwelt.