12.2. Bildvortrag zum „Sternenweg/Chemin des étoiles“

Einstimmung auf spätere Pilgerwanderung zu Saarbrücker Sternenweg-Stationen

Der Verein St. Jakobus-Gesellschaft Rheinland-Pfalz-Saarland und die Volkshochschule Regionalverband Saarbrücken veranstalten am Dienstag, den 12. Februar, um 18 Uhr einen Bildvortrag zum Sternenweg. Dieser findet um 18 Uhr im Pfarrheim der katholischen Pfarreiengemeinschaft St. Jakob in der Keplerstraße 13 in Alt-Saarbrücken statt. Peter Michael Lupp, Kulturreferent des Regionalverbands, stellt das großregionale Projekt sowie die spannende Kulturgeschichte der Wege der Jakobspilger und die damit verbundene Idee und Vision des „Sternenweges“ vor. Dabei werden im Besonderen auch die Bezüge der Jakobspilgerschaft zu den Ursprüngen des europäischen Gedankens und zum heutigen europäischen Kultur- und Friedensauftrag Europas hervorgehoben. Der Bildvortrag stimmt ein auf eine Pilgerwanderung zu den Stationen des Sternenweges in Saarbrücken, die im Jahresverlauf geplant ist.

Zum Projekt Sternenweg:

Ein europäisches Modellprojekt setzt [Wege-] Zeichen entlang der europäischen Wege der Jakobspilger in Teilen des Saarlandes, der Pfalz, Lothringens und des Elsass. Im Mittelalter, als die Nächte noch dunkler waren, orientierten sich die Jakobspilger in Richtung Santiago de Compostela mitunter an der feinen Sternenspur der Milchstraße am nächtlichen Firmament. Diese „Sternenspur“ war Auslöser eines europäischen Modellprojektes in der Großregion, das in den letzten Jahren auf Initiative des Regionalverbands Saarbrücken realisiert wurde. Es trägt den poetischen Titel „Sternenweg/Chemin des étoiles“. Kooperationspartner des Modellprojektes sind die St. Jakobusgesellschaften, Landkreise, Städte und Gemeinden sowie kirchliche Institutionen entlang der Wege der Jakobspilger im Projektraum. Dazu zählen zum Beispiel auch die Stadt Saarbrücken und die katholische Kirchengemeinde St. Jakob.

Eine europäische Zukunftsvision durchdringt das Projekt: Pilgern entlang der Sterne Europas für Toleranz, Humanität, Freiheit, Demokratie, freundschaftliche Begegnung der Religionen und Kulturen und den Frieden.