Riegelsberg: Erste Bluttests auf Tuberkulose alle negativ

Gesundheitsamt gibt Zwischenbericht – Bisher keine Ansteckungen festgestellt

Im Fall der an Tuberkulose erkrankten Praktikantin in einer Riegelsberger Kita wurden jetzt alle Kinder einer ersten von insgesamt zwei notwendigen Untersuchungen unterzogen. Bei allen getesteten Kindern waren die Befunde erfreulicherweise negativ. Aktuell gehen die Einladungen für die zweiten Untersuchungen raus, die ab Anfang März durchgeführt werden. Ist auch diese Kontrolluntersuchung negativ, kann eine Infektion sicher ausgeschlossen werden. Auch die ersten Bluttests der jugendlichen und erwachsenen Kontaktpersonen blieben ohne Nachweis auf eine Ansteckung. Bei diesen älteren Kontaktpersonen reicht eine einmalige Untersuchung, um eine Ansteckung sicher auszuschließen.

Das Gesundheitsamt weist nochmals darauf hin, dass es sich hier nicht um einen vielfach titulierten „Tuberkuloseausbruch“ handelt, sondern lediglich um eine größere Anzahl von Kontaktpersonen. Die Gefahr einer Ansteckung im Rahmen der Tätigkeit in der Kita ist gering, aber im Einzelfall nicht sicher auszuschließen. Deshalb führt das Gesundheitsamt eine Ausschlussdiagnostik nach klaren Leitlinien durch, um so trotz der geringen Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung für alle Kontaktpersonen die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten.

Der Regionalverband hat auf seiner Internetseite die  wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Tuberkulose zusammengestellt.