Café Exodus in Saarbrücken für fünf weitere Jahre bewilligt

Regionalverband, Landeshauptstadt und Bistum finanzieren jährlich 168.000 Euro

Das „Café Exodus“ ist seit über 20 Jahren eine beliebte Anlaufstelle für Jugendliche in der Saarbrücker Innenstadt. Der Regionalverband Saarbrücken, die Landeshauptstadt Saarbrücken und das Bistum Trier haben kürzlich die Förderung um weitere fünf Jahre beschlossen. Bis Ende 2023 stehen jährlich etwa 168.000 Euro für das Projekt zur Verfügung, wovon der Regionalverband rund 54.000 Euro, die Landeshauptstadt 17.000 Euro übernimmt. Die restliche Finanzierungslücke wird geschlossen durch einen Eigenanteil des Bistums Trier in Höhe von 85.000 Euro und durch einen Zuschuss des Fördervereins Café Exodus von 11.000 Euro.

Regionalverbandsdirektor Peter Gillo: „Das Café Exodus ist ein wichtiger Baustein der Jugendsozialarbeit und darüber hinaus auch eine Bereicherung für das Gemeinwesen. Hier erfahren die Jugendlichen einen gestalterischen Raum für Begegnung, Freizeitgestaltung und Angebote im Bildungs- und Jugendbereich.“

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz: „Das Café Exodus leistet hervorragende Arbeit und ist durch seine zentrale Lage im Nauwieser Viertel ein beliebter Treffpunkt bei jungen Menschen. Jugendliche finden dort einen Freiraum, um eigene Projekte und Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Dass es mit vereinten Kräften für weitere fünf Jahre weitergehen kann, freut mich sehr.“

Im Café treffen sich vorwiegend Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende. Die Ziele der Einrichtung werden in Form von vier Arbeitskreisen – Rock, Café, Film/Projektgruppe Bandsalat und Öffentlichkeitsarbeit – praktisch umgesetzt. Abgerundet wird das vielfältige Angebot durch einen Offenen Treff, der den Besuchern einen Ort zum Verweilen bietet und zum Engagement in den Arbeitskreisen anregt. Daneben gibt es auch Workshops und Projekte zu aktuellen Themen wie etwa die Zukunft Europas oder Inklusion.

Weitere Infos und Angebote des Café Exodus unter www.cafe-exodus.de.