Gesetzlicher Jugendschutz und Jugendarbeitsschutz

Gesetzlicher Jugendschutz erfüllt den Auftrag, Kinder und Jugendliche vor gefährdenden und nachteiligen Einflüssen zu bewahren. Die gesetzlichen Bestimmungen zum Jugendschutz und zum Jugendarbeitsschutz richten sich in erster Linie an Eltern und Multiplikatoren, um das Anrecht Kinder und Jugendlicher auf Erziehung und Schutz vor beeinträchtigenden Einflüssen auf ihre Entwicklung zu sichern.

Dies macht den Auftrag des Staates und der Gesellschaft deutlich, Eltern und Erziehungsberechtigte (Personensorgeberechtigte) in der Erfüllung ihrer Aufgabe zu unterstützen.

Am 1. April 2003 traten umfangreiche Neuregelungen zum Jugendschutz in Kraft. Mit dem neuen Jugendschutzgesetz (JuSchG) wurde das Gesetz zum Schutze der Jugend in der Öffentlichkeit und das Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften und Medieninhalte zu einem einheitlichen Gesetz zusammengeführt. Zeitgleich trat der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag der Länder in Kraft, der eine einheitliche Rechtsgrundlage für den Jugendschutz in den elektronischen Medien (Internet, Fernsehen, Rundfunk) schafft.  Weiter zur Jugendschutz-Seite.

Damit sich junge Menschen ungefährdet entwickeln können und ihre Gesundheit keinen Schaden erleidet, hat der Staat zum Schutz für arbeitende Kinder - und Jugendliche gesetzliche Regelungen getroffen, die im Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) zusammengefasst sind.  Weiter zur Jugendarbeitsschutz-Seite.