Above Board - Skateveranstaltungen

Skateboarding! Was in den 1970er Jahren als Trendsport begann hat schon längst einen festen Platz in der Welt der Heranwachsenden. Spricht man heute von Skatern und der Skateboardszene, so spricht man über eine erstzunehmende, gewachsene und gefestigte Jugendkultur.

Das Team des AK Jugendkultur, das sich aus pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendzentren zusammensetzt, nahm sich der Szene an, leistete Lobbyarbeit und initiierte daraus ein Skateevent: die Above Board-Skatetour. Unter diesem Label können sich 10- bis 20-Jährige an drei Terminen dem sportlichen Wettkampf im Skateboardfahren stellen. Neben einem bunten Rahmenprogramm mit Musik, Essen und Getränken dürfen die Skater vor Publikum und einer dreiköpfigen Jury ihr Können unter Beweis stellen. Dabei winken neben dem Ruhm auch attraktive Preise. Austragungsorte für die Wettbewerbe im Mai und Juni waren bislang die Skateanlagen in Püttlingen, Walpershofen, Jägersfreude und Völklingen. Die Veranstaltungsreihe startete 2012, 2014 gab es erstmals einen Contest (Wettbewerb) in einer Messehalle, die sogenannte „ Above Board – Wintersession“. Unterstützt wird das Team stets von engagierten und fachkundigen jungen Leuten, die dem neu gegründeten „Saar Skateboarding e.V.“ angehören.

Der englische Begriff „Above Board“ kann ins Deutsche mit „legal“ oder „astrein“ übersetzt werden. Dieser Begriff bot sich für eine Skateveranstaltung für Jugendliche geradezu an. Er verbindet zum einen die beiden Worte Above und Board, also Über und Brett, was beim skaten naturgemäß sehr wichtig ist: „Über dem Brett bleiben“. Zum anderen dient er als Anspielung darauf, dass es für Skater mittlerweile sehr schwierig geworden ist, einen geeigneten Ort zum Ausüben ihrer Sportart zu finden. Platzverbote im öffentlichen Raum sind an der Tagesordnung.

Aus diesem Grunde geht die Zusammenarbeit mit der Skate-Szene im Regionalverband Saarbrücken auch über die Wettbewerbsserie hinaus. Der AK Jugendkultur unterstützt die Jugendlichen bei der Durchsetzung ihrer jugendkulturellen Interessen. Jugendkulturarbeit setzt sich somit zum Ziel: Jugendkulturen mehr Raum zu verschaffen, innerhalb und außerhalb der Jugendzentren.