Parkour und Freerunning

Parkour ist eine wettkampflose Sportart, bei der der Parkourläufer (Traceur) - der den Weg findet oder eine Linie zieht - den schnellsten Weg von Punkt A nach Punkt B sucht. Egal ob es durch die Stadt oder durch den Wald geht. Die Trendportart fand über das benachbarte Frankreich seinen Weg zu uns ins Saarland.

Pioniere wie etwa David Belle machten die „neue Stadterkundung“ um das Jahr 2000 bekannt. Die Variation Freerunning ist dem Parkour sehr ähnlich, wobei ein kleiner Unterschied besteht. Im Gegensatz zu Parkour gibt nicht der schnellste und effizienteste Weg von A nach B das Ziel vor. Es werden Tricks wie etwas Saltos eingefügt, um die Bewegung flüssiger zu machen. Im Freerunning gibt es Wettbewerbe, bei denen Schwierigkeit und Art der Bewegungen gewertet werden. Das Freerunning ist auch durch die Kampfkünste beeinflusst worden, daher ist Freerunning eine Mischung aus Parkour, Akrobatik und Kampfkünsten. Weitere Regeln gibt es nicht. Bequeme Kleidung ermöglicht die durchaus akrobatischen und sehr körperbewussten Bewegungen und ist zugleich Dresscode der Jugendszene.

Angebote der Jugendarbeit vereinen hierbei Methoden von Erlebnispädagogik, Jugendkulturarbeit und Sportangebot miteinander. Als übergeordnetes Ziel ergibt sich hieraus in erster Linie der Spaß an Bewegung und daraus resultierend die Steigerung der Wahrnehmung des eigenen Körpers und die Freude am gemeinsamen Erlebnis.

Über viele Jahre organisierte die Kinder- und Jugendarbeit zusammen mit Saarbrücker Parkour – Interessierten Workshops im Bürgerpark, einem überregional bekannten Treffpunkt der „Traceure“.

Das Juz Eschberg bietet jeden Freitag um 17:00 Uhr ein Parkour & Freerunning Training in der Eschberger Turnhalle an. Treffpunkt ist um 16:45 Uhr am Juz Eschberg. Erfahrene Jugendliche aus der „Szene“ und Honorarkräfte unterstützen die Mitarbeiter des Jugendzentrum beim wöchentlichen Angebot.