Unterstützung für junge Volljährige

PrIsMa – Passgenaue ressourcenorientierte Integrationsarbeit und strukturverbessernde Maßnahmen

Im Projekt arbeiten die ZBB gGmbH, das Jugendamt und das Jobcenter im Regionalverband als Kooperationspartner eng zusammen. Das Angebot richtet sich an junge Erwachsene, die bisher keinen erfolgreichen Einstieg in den Arbeitsmarkt gefunden haben. Die Gründe sind vielseitig: fehlende oder mangelnde Schulabschlüsse, lückenhafte und von Scheitern geprägte Berufsbiografien und Maßnahmekarrieren bis hin zu Schulden, Wohnungslosigkeit und Drogenproblemen.

Mangelnde Motivation und Zuverlässigkeit sowie das Nicht- Einhalten von Terminen und Absprachen führen häufig zum Abbruch bestehender Kontakte zu sozialen Akteuren und Ämtern. Die Post kommt nicht mehr an und Stück für Stück werden die Lebensumstände immer risikoreicher und unsicherer. 
Hier setzt PrIsMa an: die Kommunikation mit Ämtern und Behörden wieder in Gang zu setzen, stabile Kontakte aufzubauen und einen strukturierten Tagesablauf neu einzuüben. Ziel ist eine langfristige Perspektive und ein realistischer Weg in Ausbildung und Beruf.

Der Kontakt zu PrIsMa ist denkbar einfach. Ein Anruf oder eine Textmitteilung genügt, um einen unverbindlichen ersten Gesprächstermin zu vereinbaren. Dies können potentielle Teilnehmende ebenso tun, wie betreuende SozialarbeiterInnen. 
Gerade zum Jugendamt des Regionalverbandes soll hier eine möglichst unkomplizierte und direkte Schnittstelle entstehen. Oftmals stellen die Mitarbeitenden dort eine der letzten bestehenden Konstanten und Kontakte im Leben der jungen Erwachsenen dar.
Prisma arbeitet aufsuchend, d.h. immer dort, wo eine vertrauensvolle Gesprächssituation möglich ist. Wir kommen gerne zu ohnehin bestehenden Beratungs- und Gesprächsterminen hinzu. 

Im Erstgespräch wird zunächst die momentane Situation erfasst und gemeinsam überlegt, wie ein perspektivischer Einstieg in den Arbeitsmarkt aussehen könnte und inwiefern PrIsMa dabei unterstützen kann. 

In der Maßnahme arbeiten die Teilnehmenden anschließend gezielt an bestehenden Problemstellungen. Durch (Klein-)Gruppenangebote und Einzelfallarbeit wird darauf vorbereitet, eine zielführende, berufsvorbereitende Vollzeitmaßnahme oder im Idealfall sogar eine Ausbildung oder Beschäftigung erfolgreich zu beginnen und durchzuhalten.

Das Projekt profitiert von der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit von ZBB gGmbH, Jobcenter und Jugendamt. Über „kurze Wege“ wird der Zugang zu bestehenden Strukturen und Netzen ermöglicht. Die Anbindung an den Arbeitsmarkt erfolgt durch enge Kooperation mit der Jugendberufsagentur und eigens geknüpften Kooperationsvereinbarungen mit IHK, HWK und regionalen Betrieben.

Zu den Besonderheiten des Projektes zählen:

• Niedrigschwelliger, unkomplizierter Zugang• Aufsuchende Arbeit und Nutzung zielgruppenadäquater Kommunikationskanäle und Medien (Whats App, Facebook)

• Individuelle Maßnahmengestaltung (Zeit, Inhalt und Dauer der Maßnahme)
• Individuelle Begleitung und Coaching
• Arbeit in Kleingruppen 
• Vermittlung schulischer Inhalte durch einen Lehrer 
• Kombination von berufsorientierenden, lebenspraktischen, schulischen, Erlebnis- und     sportpädagogischen Angeboten

• Rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit und „kurze Wege“ 
• Kooperationsvereinbarungen mit IHK und HWK sowie 10 regionalen Betrieben

 Das Projekt "PRISMA" wird im Rahmen des ESF-KooperationsverbundesIntegration statt Ausgrenzung (IsA) durch das Bundesministerium furArbeit und Soziales und den Europaischen Sozialfonds gefordert.

Gefördert durch: