Projekte des Regionalverbandes

Es gibt viele Handlungsfelder, in denen es sich lohnt, grenzüberschreitend zu denken und zu agieren – ob in der Kultur, im Tourismus, in der Wirtschaftsförderung oder in der Landschaftsplanung.

Bürgerveranstaltung „Vor 100 Jahren: Der Krieg, Europa und wir“

Am 11. November jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Der Regionalverband Saarbrücken wird an diesem Tag anhand eines abwechslungsreichen deutsch-französischen Programms aus Workshops, Vorträgen, Ausstellungen, Theater und Musik an das historisch bedeutsame Datum erinnern. Unter dem Titel „Vor 100 Jahren: Der Krieg, Europa und wir“ werden sich die Aktivitäten rund um drei Zeitachsen drehen: Der 1. Weltkrieg in unserer Region, Folgen für den Prozess der europäischen Einigung sowie aktuelle Herausforderungen und Visionen für Europa.

Die offizielle Eröffnung wird um 11 Uhr im Festsaal des Saarbrücker Schlosses stattfinden. Bis 18 Uhr bieten zahlreiche Akteure ein interessantes Programm für die ganze Familie: Ein Auftritt des Trios Helmut Eisel & JEM ist ebenso geplant wie ein Theaterstück der deutsch-französischen Theatergruppe GrandeWelt. Weitere Partner wie Europe Direct und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. informieren über ihre Aktivitäten. Die Kinder können an einer friedenspädagogischen Kunstaktion teilnehmen, und so genannte „Walking Acts“ der Saarbrücker Agentur Erlebnisraum werden sich als kostümierte Geschichtsvermittler unter das Publikum mischen. Das Historische Museum Saar bietet zudem kostenlose Führungen in deutscher und französischer Sprache an.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Regionalverband Saarbrücken unter Tel.: 0681 506-6080 oder per Mail an carolin.guilmet-fuchs@rvsbr.de

Landmarken in der Region SaarMoselle

Im Regionalverband Saarbrücken finden sich zahlreiche Bauten, die aufgrund ihrer Fernwirkung ein „Dachgeschoss” der Region bilden. Beispiele hierfür sind der Wasserturm Holz in Heusweiler, der Förderturm der Grube Göttelborn in der Gemeinde Quierschied oder der Schwarzenbergturm in Saarbrücken. Derart weitgespannte Sichtverbindungen bis nach Frankreich könnten bei entsprechender Inszenierung einen speziellen Reiz und eine besondere Qualität für die gesamte Region ausmachen.

Grundlage für die Projektidee ist eine im Jahr 2013 für den Eurodistrict erarbeitete Studie mit dem Titel „Landmarken im Eurodistrict SaarMoselle“. Ziel des Projektes ist die moderne, interaktive und symbolträchtige Inwertsetzung und Vernetzung von ausgewählten Landmarken in der Region.

Kooperation mit den Städten Saarbrücken und Forbach am 16. September 2018, 10 Uhr, zum Tag des offenen Denkmals in Frankreich: Schwarzenbergturm Saarbrücken und Schlossberg Forbach – Landmarken als verbindendes Element in der Grenzregion. Tagesfahrt von Saarbrücken nach Forbach und Besichtigung von Schwarzenbergturm, Schlossberg und Synagoge, inkl. Mittagessen.


Weitere Info / Kontakt:
Dr. Katharina Smola
Regionalverband Saarbrücken
Tel. 0681 506 6081
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Abstimmung in der Raumplanung: Konsultation Einzelhandel

Das Aktionsprogramm zur „Territorialen Strategie SaarMoselle 2020“ sieht unter anderem auch vor die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Raum- und Stadtplanung zu fördern. Im Rahmen dieser Strategie sind im Jahr 2016 Vertreter der interkommunalen Planungsverbände der Region (Regionalverband Saarbrücken als Projektträger, ScoT-Verbände Val de Rosselle und Sarreguemines) und die Landeshauptstadt Saarbrücken als Oberzentrum zusammengekommen, über Aufgaben, Ziele, fachliche Grundlagen und rechtliche Rahmenbedingungen einer grenzüberschreitenden Raumplanung zu beraten. Die Akteure im Eurodistrict SaarMoselle verfügen über ausgearbeitete strategische Pläne und Planungsdokumente. Darüber hinaus gibt es Gemeinde- und Stadtentwicklungskonzepte sowie andere informelle Planungen zu verschiedenen Themen der Raumplanung. Teilweise betrachten die Planungen auch die grenzüberschreitende Region. An den Planungen werden zum Teil auch die deutschen und französischen Nachbarkommunen, Planungsverbände und Bürger unbürokratisch beteiligt. Form und Inhalt der Beteiligung wird allerdings methodisch, inhaltlich und organisatorisch oft unterschiedlich gehandhabt. Aktuell fehlt es demnach noch an einer vertieften Kenntnis, wie diesseits und jenseits der Grenze methodisch Entscheidungen konkret vorbereitet werden, z.B. bei der Ansiedlung großflächigen Einzelhandels. Dies erschwert eine grenzüberschreitende klare Abstimmung. Diese Defizite sollen nun im Bereich großflächiger Einzelhandelseinrichtungen festgestellt und behoben werden. Auf dieses Einstiegsthema haben sich die deutschen und französischen Projektpartner geeinigt, um die Konsultation und Kommunikation untereinander grenzüberschreitend möglichst frühzeitig zu regeln und um die Planungsmethoden in einer dauerhaften Kooperation abzustimmen.

Bei der Entwicklung und Durchführung von grenzüberschreitenden Projekten arbeitet das Team Grenzüberschreitende Kooperation eng mit dem Team Kultur und dem Team Tourismus zusammen.