Einrichtungen der Gesundheits- und Schönheitspflege

Unter Einrichtungen der Gesundheits- und Schönheitspflege werden im Sinne der saarländischen Hygieneverordnung Fußpfleger, Friseure, Tätowierer, Piercer und vergleichbare Dienstleister – zum Beispiel Kosmetikunternehmen – verstanden, bei deren Tätigkeiten Krankheitserreger auf den Menschen übertragen werden können. Diese Einrichtungen können durch das Gesundheitsamt überwacht werden.

Anforderungen der Hygiene beim Tätowieren und Piercen

Auf Grund Ihrer Tätigkeit unterliegen Tattoo- und Piercingstudios der Hygiene-Verordnung. Dieses  Merkblatt soll die Anwendung der Hygiene-Verordnung auf die Tätigkeit des Tätowierens und des Piercens erläutern und dazu dienen, dass durch Hygienemängel verursachte Gesundheitsschäden weitgehend verhindert werden. Beim Tätowieren und Piercen werden Wunden verursacht, aus denen Blut und Serum austreten kann. Bereits kleinste, mit dem bloßen Auge oft nicht erkennbare Blut- oder Serumtröpfchen können bei Infizierten große Mengen gefährlicher Krankheitserreger (z. B. Viren, die Aids oder Gelbsucht verursachen) enthalten. Durch geeignete Desinfektions- bzw. Sterilisationsverfahren und hygienisch korrektes Verhalten beim Arbeiten lässt sich das Risiko einer Übertragung.

weitere Informationen finden Sie in folgendem  Merkblatt