Unternehmen schafft mehr als 80 neue Arbeitsplätze in Eiweiler
In Rekordzeit hat der Stadtverband die Baugenehmigung für den Ausbau des Glunz-Werks im Heusweiler Ortsteil Eiweiler erteilt. Das teilte jetzt Stadtverband Michael Burkert mit. Nur drei Monate habe die Prüfung dieses umfangreichen Bauvorhabens gedauert. Wie Burkert sagte, habe er sich persönlich für eine schnelle Abwicklung eingesetzt. „Es ist auch ein Bestandteil unserer Wirtschaftsförderung, dass Investoren in unserer Region keine endlosen Wartezeiten bei den beteiligten Behörden haben. Hier fließt zum einen nicht nur viel Geld ins Land, hier werden auch dringend benötigte Arbeitsplätze geschaffen.“
Der Stadtverbandspräsident weiter: „Unsere Region verfügt über ein gut ausgebautes Verkehrswegenetz, vielfältige Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen, eine hervorragende Forschungs- und Entwicklungslandschaft, eine motivierte und qualifizierte Arbeitnehmerschaft und eine hohe Dichte und gut ausgebildete Akademiker. All das sind Faktoren, die bei Neuansiedlung von Firmen oder dem Ausbau von bestehenden Unternehmen – wie hier in Eiweiler – eine wichtige Rolle spielen. Nicht umsonst ist die Region Stadtverband Saarbrücken vom Manager-Magazin unter den TOP Ten der qualitätsvollsten Standorte in Deutschland gekommen.“
Das Glunz Werk in Eiweiler wird vom Inhaber, der Sonae Industria Gruppe, gemeinsam mit ihrem Partner Tarkett zu einem der größten europäischen Standorte für die Laminatfußbodenproduktion ausgebaut. In einer ersten Ausbauphase bis 2006 soll eines Jahreskapazität von 30 Millionen Quadratmetern Fertigboden erzielt werden, in einer zweiten Phase im Jahr 2007 könnte die Kapazität noch erhöht werden. Insgesamt sollen knapp 70 Millionen € investiert und mehr als 80 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Stadtverbandspräsident Burkert dankte allen Beteiligten, insbesondere den Mitarbeitern der Bauaufsicht und dem Heusweiler Bürgermeister Rainer Ziebold für die zügige und unbürokratische Abwicklung. „Ich hoffe, dass der Ausbau der Glunz-Werke ein Signal für andere ist. Ich überreiche gerne auch in Zukunft persönlich solche Baugenehmigungen.“
Regionalverband Saarbrücken
erstellt am 28.11.2005