Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen an Regionalverbandsschulen
Für Schülerinnen und Schüler bedeuten die Osterferien Erholung, für Handwerksbetriebe und Schulverwaltungen eine Menge Arbeit. So auch beim Eigenbetrieb „Gebäude- und Betriebsmanagement Schulen“ (GBS) des Regionalverbandes Saarbrücken.
An 28 Schulen, die in der Trägerschaft des Regionalverbandes Saarbrücken stehen, finden gegenwärtig mehr oder weniger umfangreiche Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen statt. 1,034 Millionen € werden nach den Worten des Regionalverbandsdirektors Peter Gillo in der Ferienzeit investiert.
Dabei handelt es sich teilweise um Wartungsarbeiten sowie Erneuerungsarbeiten an sanitären Anlagen oder etwa der Beleuchtung. Aber auch aufwändigere Arbeiten wie Umbauarbeiten an Klassensälen, Bodenbelagsarbeiten, Fenstererneuerungen und die damit zusammenhängenden Fassadenarbeiten, Wärmedämmarbeiten etc. werden an den Schulen durchgeführt. Betroffen sind Erweiterte Realschulen, Gymnasien, Berufsbildungszentren, Gesamtschulen und Förderschulen.
Zu einer der kostenintensivsten Arbeiten dieser Osterferien zählt der Abschluss der Sanierung der Erweiterten Realschule Klarenthal. Hier werden zur Zeit die Außenfassade und das Flachdach des Hauptbaus erneuert. Alleine dafür nehme der Regionalverband 140.000 € in die Hand.
Andere größere Baumaßnahmen laufen in diesen Ferien auch an anderen Erweiterten Realschulen. So werde an der ERS Heusweiler 82.000 € investiert. Fortgesetzt werden auch die bereits seit zwei Jahren laufenden großen Umbauarbeiten an der ERS Völklin-gen I und II, wo mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II für 2 Mio. € die naturwissen-schaftlichen Räume im Mittelbau umgebaut werden.
Bei den Berufsschulen schlagen die Sanierungsarbeiten am Saarbrücker Mügelsberg mit knapp 250.000 € am stärksten zu Buche. In die Günter-Wöhe-Schule für Wirtschaft in Saarbrücken fließen zudem während der Osterferien 77.000 €. Größte Maßnahme bei den Förderschulen ist in diesen Tagen die Sanierung der WC-Anlage in der Förderschule für Lernbehinderte Völklingen mit 80.000 €. Auch an Gymnasien und Gesamtschulen finden zahlreiche Einzelmaßnahmen statt im Umfang von bis zu mehreren zehntausend Euro.
Für die Verwaltung bedeute dies – so Regionalverbandsdirektor Peter Gillo – umfangreiche begleitende Arbeiten: Schadensaufnahme, Ausschreibungen und Auftragsvergaben, später die Baukontrolle und Rechnungsabwicklung. Auch den Hausmeistern werde während dieser Zeit ein erhöhtes Arbeitspensum abverlangt. Schließlich gelte es, die unterrichtsfreie Zeit intensiv zu nutzen und Termine einzuhalten, um durch die Arbeiten den Schulbetrieb nicht zu stören.
An die bauausführenden Firmen würden hohe Ansprüche im Hinblick auf Qualität und Termintreue gestellt. Und da könne sich der Regionalverband Saarbrücken in aller Regel auf die Betriebe, die meisten kommen aus der Region, verlassen. Sollten dennoch die Bauzeiten überschritten werden, so bat Gillo die Schüler und Lehrerkollegien um Verständnis.
Regionalverband Saarbrücken
erstellt am 13.04.2011