Markt der Möglichkeiten an der Gesamtschule Sulzbachtal
Michael Burkert würdigt das Engagement der Schule
Die Gesamtschule Sulzbachtal in Dudweiler veranstaltete auf ihrem Schulhof
und im Schulgebäude einen "Markt der Möglichkeiten". An Ständen, auf
Schautafeln, in Kurzvorträgen oder Folienpräsentationen stellten sich
Organisationen und Institutionen vor, die Angebote für Kinder und Jugendliche
vorhalten, die mit Kindern und Jugendlichen und deren Eltern arbeiten, die in
bestimmten Situationen Ansprechpartner sein können oder die Rat und Hilfe
anbieten oder vermitteln.
Stadtverbandspräsident Michael Burkert freute sich über die Vielzahl der
Aussteller auf dem Markt der Möglichkeiten. "Das zeigt das dichte Netzwerk von
Angeboten an Hilfen für Kinder und Jugendliche in unterschiedlichsten
Lebenssituationen, das im Stadtverband besteht," so Michael Burkert. "Wichtig ist
es, dieses Netz den Schülerinnen und Schülern, aber auch den Eltern bekannt
zu machen, um nicht erst dann über Angebote und Möglichkeiten Bescheid zu
wissen, wenn es vielleicht schon zu spät ist. Der Markt der Möglichkeiten ist
dafür eine ausgezeichnete Gelegenheit."
Die Veranstaltung zeige aber auch das Engagement der Schule, ihre
Schülerinnen und Schüler auch außerhalb des Unterrichts mit Rat und Tat zur
Seite zu stehen, betont der Präsident des Stadtverbandes, in dessen
Trägerschaft sich die Gesamtschule Sulzbachtal befindet.
Die Schule nimmt auch an dem Projekt "School´s in" des Stadtverbandes teil.
Neben dem Angebot der Nachmittagsbetreuung in den Klassenstufen 5 und 6
kommt in diesem Projekt dem offenen Freizeitangebot eine wichtige Bedeutung
zu. Hier wird mit Verbänden, Vereinen, Jugendzentren und
Gemeinwesenprojekten kooperiert. Hinzu kommt die Beratungskompetenz der
Jugendhilfe, also die Beratung von Schülern, Eltern und Lehrern, die Mittlerrolle
bei Problemlagen sowie das Schaffen von Verantwortungsräumen für Kinder
und Jugendliche.
Michael Burkert: "Schule und Jugendhilfe organisieren die Bildungs- und
Erziehungsprozesse für die gleichen Kinder und Jugendlichen. Durch den
gesellschaftlichen Wandel haben sich die Anforderungen an beide System
verändert. Diesen geänderten Bedingungen haben wir uns in den vergangenen
Jahren angepasst und die Kooperation von Jugendhilfe und Schule ausgebaut."
Regionalverband Saarbrücken
erstellt am 26.09.2003