Kinder- und Jugendärztlicher Dienst

Der Kinder- und Jugendärztliche Dienst begleitet die gesundheitliche Entwicklung von Kindern von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr.

Gesundheit bedeutet nicht nur eine Abwesenheit körperlicher Erkrankungen, sondern eine möglichst gesunde Entwicklung im körperlichen, sprachlichen, psychischen und sozialen Bereich.

Unsere Arbeitsfelder erstrecken sich von den Frühen Hilfen über Kindergarten- und Schuluntersuchungen, gesundheitliche Beratung von Eltern und Gemeinschaftseinrichtungen bei Fragen zu Entwicklung, Integration und Inklusion sowie Infektions- und Impfschutz bis hin zur Gesundheitsförderung.

Wir kooperieren eng mit allen Ärzten und Institutionen, die in der Versorgung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen tätig sind.

Frühe Hilfen

Die ärztliche Koordinierungsstelle bietet in Kooperation mit der Jugendhilfe Schwangeren und Familien mit Kindern von 0 bis 3 Jahren individuelle Beratung und Vermittlung von Angeboten aus dem Netzwerk "Frühe Hilfen" an. Dazu gehören, unter anderem, aufsuchende Hilfen durch Familienhebammen und Kinderkrankenschwestern, Babyclubs, Elternkurse sowie medizinische Elternberatungen an verschiedenen Standorten im Regionalverband.

Die Frühen Hilfen sichern auch die regelmäßige Teilnahme an den Kinderfrüherkennungsuntersuchungen U1 – U9. Hierzu werden bei Nichtteilnahme Erinnerungen verschickt sowie Hausbesuche und Beratungen durchgeführt. In bestimmten Fällen können die Untersuchungen auch im Gesundheitsamt nachgeholt werden.

Schulärztlicher Dienst

  • Vorzeitige Einschuluntersuchungen flächendeckend in der Regel in Kindertageseinrichtungen
  • Untersuchungen von Kindern und Beratung von Eltern und Gemeinschaftseinrichtungen bei Entwicklungsauffälligkeiten, speziellem Förderbedarf  und/oder Fragen zu Inklusion oder Integration
  • Untersuchungen von Kindern und Beratung von Eltern und Gemeinschaftseinrichtungen bei Fragen zu chronischen Erkrankungen und/oder Fragen zu Inklusion oder Integration
  • Reihenuntersuchungen in Förderschulen und als Stichprobenuntersuchungen in weiterführenden Schulen
  • Untersuchungen und amts- und schulärztliche Beurteilungen bei Anfragen von Institutionen – zum Beispiel Schulen, Schulbehörden, Beihilfestellen etc. bei Fragen zu Schul- oder Sportfähigkeit, Notwendigkeit von Eingliederungshilfe, weiterer medizinischer/ psychologischer Diagnostik/Therapie

Gesundheitsförderung und Prävention

  • Individuelle Angebote für Eltern, Lehrer und Erzieher in Gemeinschaftseinrichtungen
  • Regionale Fortbildungsveranstaltungen

Gesundheitsberichterstattung und Netzwerkarbeit

  • Dokumentation und anonymisierte Auswertung von Untersuchungen und Meldungen nach IfSG
  • Mitwirkung in lokalen und regionalen Arbeitskreisen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Kooperation mit Ärzten, Kliniken und Institutionen